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Zuger Bauernverband Sonderschau «Wir schützen, was wir lieben»

Um den Selbstversorgungsgrad in der Schweiz möglichst hoch zu halten, schützen die Schweizer Bauern ihre Ackerkulturen und Früchte. In der Sonderschau wird Einblick in die Arbeit und Gedanken der Landwirte gewährt. Die Zuger Bauernfamilien sichern eine gesunde Ernährung und sorgen für einen vielfältigen, fachgerechten und umweltschonenden Pflanzenschutz.

Die Schweizer Landwirtinnen und Landwirte treffen viele vorbeugende Massnahmen, um ihre Kulturen vor Krankheiten oder Schädlingen zu schützen: geeignete Bodenbearbeitung, vielfältige Fruchtfolge, gesundes Saatgut oder resistente Sorten. Doch das reicht nicht immer, um die hohen Qualitätsansprüche der Händler, Verarbeiter und Konsumenten zu erfüllen: Bei Früchten oder Gemüse ist im Laden das tadellose Aussehen besonders wichtig. Eine kleine Raupe auf einem Salatkopf führt dazu, dass ein Gemüsebauer die Ernte eines ganzen Tages oder Feldes nicht verkaufen kann. Das Gleiche geschieht bei Blattläusen, Pilzflecken, Drahtwurmlöchern oder anderen Makeln.

Ohne fachgerechten und umweltfreundlichen Pflanzenschutz geht es nicht

Weil sie auf den Erlös aus dem Produktverkauf angewiesen sind, kommen die Bauernfamilien nicht darum herum, befallene Kulturen zu behandeln. In der Schweiz haben wir dafür eine ganze Reihe von Gesetzen und Vorschriften. Würden die Produzenten auf sämtliche Pflanzenschutzmittel verzichten, ginge die Schweizer Produktion um zwanzig bis vierzig Prozent zurück. In regnerischen Jahren könnten die Ernteausfälle noch viel höher ausfallen. Bei Spezialkulturen wie Reben, Gemüse, Obst, Kartoffeln, Zuckerrüben oder Raps müsste auch mal mit Totalausfällen gerechnet werden. Ohne Pflanzenschutzmittel verringert sich auch die Haltbarkeit von Lebensmitteln und Lagerverluste steigen (z. B. Silberschorf bei Kartoffeln oder Schorf bei Äpfeln). Und sicher erreichten die Schweizer Bauern nicht annähernd jene Qualität, welche die Konsumenten heute erwarten. Aber da ja alle trotzdem möglichst ausgewogen und vielfältig essen wollen, müssten wir fehlende Menge mit zusätzlichen Importen decken. Letztere stammen aus Produktionsbedingungen, die mit dem Schweizer Standard nicht mithalten können.

An der Sonderschau zeigen Zuger Bäuerinnen und Bauern auf, wie und weshalb sie ihre Kulturen schützen und für hochwertiges einheimisches Essen sorgen. Die Messebesucherinnen und -besucher können direkt auf die Standbetreuer zugehen und ihnen Fragen stellen und beim Pflanzenschutz-Spiel mitmachen. Auch dieses Jahr gibt es wieder viele Sofortpreise zu gewinnen.

WANN?

19. – 27. Oktober 2019

WO?

Halle B8, Stand B8.78.

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Die Zuger Messe bietet jedes Jahr neben den Ausstellern ein umfangreiches Rahmenprogramm.
Da kommt garantiert keine Langeweile auf.